Die KinderParty Idee

Geburtstag haben ist nicht schwer!

Gruselparty

Gruselparty ~ Halloweenfeier ~ Harry-Potter-Party ~ Hexenfest

Gruselparty

Einladung:

Auf schwarzen Karton weiße Gespenster oder Hexen malen oder aufkleben. Text mit weißem Holz- oder Lackstift schreiben.

Einladung auf schwarzes Papier schreiben, zusammenrollen und eine Gummispinne mit an die Einladung binden.

Fledermaussilhouette ausschneiden und beschriften.

Einladung um kleine Besen wickeln oder als Fähnchen anbringen. Minibesen gibt’s im Bastelladen.

Dekorationsvorschläge:

Künstliche Spinnweben um Lampen und Möbel gewickelt – das Material klebt grausam an den Händen, sieht aber super aus. Die kleinen Spinnchen (die man übrigens noch Wochen später in der Wohnung findet und im Zweifel eine kleine Herzattacke erleidet) tun ihr Übriges. Dicke Gummispinnen, Kürbis-Lichterketten und selbst geschnitzte Kürbisse tragen ebenfalls zur gewollt düsteren Atmosphäre bei.

An der Wand lehnt “Eduard, der Kopflose” mit seinem Kopf unter dem Arm. Eduard besteht aus einem Besenstiel, den man mit Hose und Pulli anzieht (beides wird ausgestopft). Als Kopf steckt man ihm einen bemalten Luftballon unter den Arm.

Marmeladengläser können als Windlichter benutzt werden (nur bei größeren Kindern, bei Kleinen bitte besser keine Kerzen verwenden). Wer mag, kann aus Window Colors gefertigte Kürbisse, Totenköpfe, Skelette, Katzen oder Spinnen aufkleben.

Essen und Trinken:

Gruselmuffins: Muffins backen wie gewohnt. Mit dunkler Kuvertüre bestreichen. Hart werden lassen. Aus weißer Kuvertüre Spinnen, Geister oder Spinnennetze aufmalen. Geht gut mit einem dünnen Pinsel. Beim Netz kann man die Kuvertüre ganz professionell mit einem Stäbchen verziehen.

Gruselkuchen: Einfachen hellen Rührkuchenteig herstellen. Teig in so viele Portionen aufteilen, wie Lebensmittelfarben vorhanden sind und die einzelnen Portionen jeweils mit ein paar Tropfen Lebensmittelfarbe färben. Dann den Teig wie beim Marmorkuchen (am besten mit einer Gabel) untereinander rühren und wie gewohnt backen. Einige Kinder werden den bunten Kuchen („Iiiiiiiihhhhh!!!“) nicht essen. Aber die meisten finden ihn toll.

Gruseldrink: Ein paar Tage vorher zwei Einmalhandschuhe (am besten die aus Latex nehmen, aber vorher auswaschen, sonst bleibt der Geruch haften) mit rotem Saft oder Saft/Wasser und ein paar Tropfen roter Lebensmittelfarbe (Blut!) füllen und verknoten. Beide vorsichtig einfrieren, die Finger evtl. gekrümmt legen, damit es nachher insgesamt gruseliger aussieht. Achtung: Der Saft braucht recht lange, um richtig fest zu frieren. Also nicht auf die letzte Minute machen!
Saft-Hand sehr vorsichtig aus dem Handschuh befreien und in einem Krug mit Saftschorle servieren, so dass die Finger oben rausgucken.
Sie fragen sich, warum Sie gleich zwei Handschuhe befüllen sollen? Weil bei einer Gruselhand kurz vor dem Servieren garantiert ein Finger abbricht.

Kürbissuppe, im Kürbis serviert (passt eher für Ältere)

Würmer in Spinnenblut (Spaghetti mit Tomatensauce)

Blutiger Gruselfinger (Würstchen mit einer Mandel so präparieren, dass es aussieht wie ein Finger mit Fingernagel. Ketchup nicht vergessen.)

Spielvorschläge:

Gruselige Gegenstände mit verbundenen Augen ertasten (z.B. geschälte Trauben, nasse Seife, ein mit wenig warmem Wasser gefüllter Luftballon, ein Eiswürfel, eine Gummispinne oder –fledermaus, gekochte Spaghetti,  etc.).

Schattenspiele: Leintuch mit ca. 2 m Abstand zu Wand aufhängen, von hinten beleuchten. Die Gäste imitieren Tiere oder Berufe, die die anderen Kinder erraten müssen.

Die unendliche Gruselgeschichte (für größere Kinder): Ein Elternteil/der Spielleiter beginnt, eine gruselige Geschichte zu erzählen. Gerade dann, wenn es spannend wird, hört er auf und die Kinder müssen einer nach dem anderen die Geschichte weitererzählen. Dabei kommen die erstaunlichsten Storys heraus. Manchmal eher zum Schlapplachen als zum Gruseln.

Vampirspiel als Variante zur unendlichen Gruselgeschichte: Alle Kinder sitzen im Kreis oder um den Tisch. In der Mitte liegen Knoblauchzehen (oder Murmeln, kleine Bälle, Flummis, Papierbällchen etc., die als solche dienen). Bitte eine weniger als Anzahl der Kinder – wie bei der „Reise nach Jerusalem“. Der Spielleiter erzählt eine Gruselgeschichte und sobald das Wort „Knoblauch“ darin vorkommt, schnappt sich jedes Kind schnell eine Knoblauchzehe, um vor Vampiren geschützt zu sein. Wer keine Knoblauchzehe abgekriegt hat, muss die Geschichte weiter erzählen… bis wieder das Wort „Knoblauch“ fällt.

Gummiwürmer angeln: Gummiwürmer an neue (saubere!) Büroklammern haken. Mit einer Angel, die man aus einem Stab, einer Schnur und einem Magneten herstellt und verbundenen Augen werden die Würmer aus einer Schüssel gefischt.

Kürbis Kürbis-Deko Kürbis-Deko

Kreativ:

Kürbisse schnitzen: Nicht allzu komplizierte Motive auswählen, damit das Erfolgserlebnis garantiert ist. Nichts Ärgerlicheres, als wenn dem Kürbismann ein Zahn abbricht oder der kunstvoll gezackte Deckel in den Kürbis fällt.

Laternen basteln und einen kleinen Umzug machen

Freundliche Gespensterchen basteln: Styropor- oder Wattekugeln besorgen, weißen Stoff (alte Leintücher tun’s auch), evtl. kleine Glöckchen, Wolle oder Bindfaden. — Ein viereckiges Stück Stoff so um die Kugel legen, dass die Kugel vollkommen bedeckt ist und mit einem Faden am „Hals“ zubinden. Wenn man möchte, die entstandenen Zipfel so zusammenbinden, dass sie wie Beinchen aussehen und am Ende je ein Glöckchen anbinden. Grusel- oder Gespenstergesicht aufmalen.
Gnome basteln: Pro Kind einen Luftballon mittels eines Trichters mit feinem Sand, Mehl oder Reis befüllen und zuknoten. Mit wasserfestem Stift Fratzen oder Gesichter aufmalen.
Kinder schminken: Stöhnen Sie nicht schon vorher „Das kann ich nicht!“. Sie können, denn es geht wirklich ganz einfach. Wer einmal eine Maske hingekriegt hat, kriegt sie alle hin! Trauen Sie sich!

Skelett:

Skelett

Zuerst weiße Farbe im ganzen Gesicht mit einem Schwämmchen auftragen, auch über den Mund. Dann die Augen und die Nase schwarz „vernebeln“ (Farbe also nicht ganz so dick auftragen). Den Mund mit einem schwarzen Strich nach beiden Seiten verbreitern, so weit, wie die Kiefer reichen. Dann die Zähne für Ober- und Unterkiefer aufmalen, d.h. einfach zwei Linie aus lauter schwarzen U malen, also UUUUUUU bzw. mmmmmmm für unten. Diese dann weiß hervorheben, d.h. vorsichtig  anmalen. Fertig. Schwarzen Zylinder (Faschingsbedarf) mit Spinnweben und Plastikskelett bestücken und aufsetzen. Weißen Umhang um die Schulter werfen und los geht’s.

Vampir:

Vampir

Zuerst weiße Farbe im ganzen Gesicht mit einem Schwämmchen auftragen. Mund aussparen. Augenlider mit einer Blau-Schwarz-Rot-Lila-Farbmischung  anmalen (nicht allzu viel Farbe nehmen, soll ja eher „krank“ aussehen). Die Augenbrauen schwarz malen und mit Zacken versehen (siehe Foto). Zacken dann ebenfalls, allerdings kräftiger, blau-schwarz-rot-lila anmalen. Auf die Unterlippe zwei Vampirzähne in weiß malen, die nach unten über die Unterlippe hinausragen. Restliche Lippenpartie vorsichtig schwarz ausmalen. An den Vampirzähnen, also am Kinn, die obligatorischen Blutstropfen nicht vergessen! Die Haare mit Igel-Gel hochstellen, Mädchen mit längeren Haaren zusätzlich toupieren, Haare evtl. grün ansprühen. Achtung: Das Kopfkissen in der folgenden Nacht mit einem Handtuch abdecken, wenn die Haare nicht gleich gewaschen werden, sonst hat man am nächsten Morgen ein Glitzerkissen.

Erfahrungswert: Die Schminke von Eulenspiegel funktioniert am besten, da sie vollkommen trocknet, man also das Kunstwerk nicht verschmiert. Sie ist wie Wasserfarbe mit einem Pinsel oder Schwämmchen (für große Flächen) aufzutragen. Nach der Party kann alles mit Wasser problemlos abgewaschen werden.

Gedicht zu Halloween…

…das man an der Haustür aufsagen kann, falls man zum Trick-or-Treat geht. Viel besser, als immer nur „Süßes oder Saures!“ zu rufen!

„Rummel Rummel Reister –
wir sind die bösen Geister!
Wollt Ihr uns vertreiben
oder soll’n wir bleiben?
Tut Ihr nix in unsren Sack,
nehmen wir Euch Huckepack.
Tut Ihr doch was Schönes rein,
geh’n wir alle artig heim!“